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Gedankenblumengarten



Ich hab manchmal so eine Traurigkeit in mir.
Es ist, als ob der Himmel rosa Tränen weint.

Vielleicht ists auch, wer kann es mir schon sagen,
weil man zuviel gedacht in all der langen Zeit,
daß irgendetwas hätte irgendwie geeint.

 

Ich hab manchmal so eine Traurigkeit in mir.
Es ist, als würden Blumen grundlos welken.

Gedankenschnüre, die einst farbig kunterbunt,
derart verstrickt und so verquer im Denken
mit ihrem Bandwerk keine Freud mehr schenken.
 

Ich hab manchmal so eine Traurigkeit in mir.
Es ist, könnt ich den Grund dafür benennen,
warum im Wellenspiel dies stete Auf und Ab.
So manch Gedanken meint man zu erkennen,
könnt ich den Grund dafür nur endlich nennen.

© Uschi Rischanek
Text/Rezitation
Music: Music For Videos
Bild: Sophie Wilkins ´Oasis´


Gelesen: 17   
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AUTOR:

Denkende Dichterin und dichtende Denkerin, leidenschaftliche Gärtnerin und Fotografin, der Lyrik verbunden, der Prosa verfallen. Eigene Texte, jedoch auch Texte lieber Poetenfreunde einzusprechen, sowie auf meinem YouTube Kanal auch Klassiker wie Hermann Hesse, Rainer Mara Rilke, Erich Fried, Eva Strittmatter, Mascha Kaléko um nur einige zu nennen... mehr als zum Hobby mittlerweile geworden.
An geistreichem Austausch stets interessiert freue ich mich auch hier wieder präsent zu sein!

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6 KOMMENTARE



27. August 2025 @ 09:16

...manchmal ist sie auch wichtig, die Traurigkeit, liebe Uschi. ...solange sie nicht zum ständigen Begleiter wird.
Du hast ja nun wieder einen Lichtblick vor dir - dein neues, altes Heim.
Viel Glück
Ingrid


27. August 2025 @ 11:51

...stimmt liebe Ingrid und rein logistisch habe ich ja auch schon Routine, sind wir schon etliche male übersiedelt um nun hoffentlich endlich und endgültig ankern zu können. Einer der sieben Jungschwäne hat eine Flügelverletzung, vermutlich der Fuchs und ich überlege, ob da nicht die Tierrettung etwas unternehmen könnte...
Gestern hatten wir einen Ausfall der Solaranlage, doch der Techniker ist schon beauftragt denn Kaltduschen mochte ich schon früher nicht, geschweige denn nunmehr ;-))

Danke auch dir fürs Hiersein und deine Wünsche liebe Ingrid!
Liebe Grüße, Uschi


27. August 2025 @ 08:21

Die Traurigkeit kennen wir sicher alle, liebe Uschi, wenn eine Liebe oder Freundschaft zerbricht, wenn uns jemand verlässt auf der Erde, wenn es in der Familie Streit gibt, oder wenn wir die Nachrichten schauen. Dann sollten wir uns aber auch an die vielen schönen Momente im Leben erinnern und voller Freunde auf das Leben blicken.
Ich wünsche dir einen schönen Mittwoch mit positiven Gedanken, Gudrun


27. August 2025 @ 11:48

Du sagst es liebe Gudrun, das tiefgehendste Gefühl ist wohl beim Verlust einer Liebe, aber gleichermaßen auch einer Freundschaft. Streitigkeiten sind zumeist rückwirkend betrachtet völlig unnötig jedoch manchmal nicht wirklich vermeidbar. Was ausgesprochen gehört sollte auch ausgesprochen werden. Die positiven Gedanken habe ich zweifelsfrei, wenngleich viele meiner Gedichte gleichsam wie ein roter Faden durchzogen sind.

Den Tag heute verbringe ich kistenpackend und glücklicherweise ohne Allergie auf Seidenpapier, es wäre derzeit fatal.

Liebe Grüße, Uschi


27. August 2025 @ 07:30

... wie Traurigkeit uns grundlos überfällt, so kann Freude uns auch grundlos überfallen . Wir haben es nicht in der Hand, das ist das Mysterium. Das eine wie das andere - bleibt nicht.
"Der Himmel weint rosa Tränen" schöner kann man ein Gefühl nicht ausdrücken.
LB. Grüße
G.


27. August 2025 @ 11:44

...es ist niemals vorhersehbar liebe grete, natürlich und meines Erachtens kommt es auch auf die Art Derselbigen, also der Traurigkeit an. Ich habe andernorts genau zu diesem Thema einen schönen Kommentar erhalten, wo nach den unterschiedlichen Arten von Traurigkeit gefragt wird. Natürlich ist Trauer über einen Verlust wohl die, die am schwersten wiegen mag. Obgleich es auch da Unterschiede gibt, ob es nur um das Ausbleiben eines Menschen im eigenen Leben, der einen anderen Weg einschlug gegangen ist oder aber ob dieser Mensch den letzten, endgültigen Weg antreten musste. Dann gibt es aber auch die Traurigkeit über den Verlsut eines Gefühls oder aber eines liebgewordenen Tieres oder Gegenstandes... es würde sich beliebig fortsetzen lassen, wobei ich dabei wohl zwischen Trauer und Traurigkeit sehr wohl unterscheide. Trauer wiegt zweifelsfrei nochmal schwerer als Traurigkeit die meines Erachtens nur einen vorübergehenden Gemütszustand beschreibt. Wären wir nicht fähig uns den Emotionen und Gefühlen, die uns das Leben nicht immer auf dem Silbertablett präsentiert zu stellen, so könnten wir vermutlich auch nicht darüber schreiben denke ich.

Danke für dein Reflektieren und einen schönen Tag gewünscht mit lieben Grüßen, Uschi



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