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Mein Uri, der Sprücheklopfer



* Inspiration durch Ewald Patz´Opa....*

 

Mein Uri konnte viel erzählen.

Er hatte Spannendes erlebt...

schöpfte aus vielerlei Kanälen

und ich lauschte aufgeregt:

 

Als ich in Buenos Aires lebte,

als Ingenieur vor hundert Jahren

beruflich nach Erfolg dort strebte,

lauerten auch stets Gefahren....

 

...verstohl´ne tiefe Augen – Blicke

unter breiten Damenhüten -

damals war es strenge Sitte,

dass sie sich um Scheu bemühten.

 

Hola Quapa – tut mir leid -

- in mir wehrte sich die Lust...

meine Frau, die Adelheid

kommt mit Kindern im August.

 

*

 

Ich erzähle dir vom Hai.

Als ich saß in seinem Rachen,

hatte ich ein Knife dabei,

um mich wieder frei zu machen.

 

Auch das fiese Krokodil,

das so träge lag im Fluss,

beäugte mich als Beuteziel

für den alemân – Genuß.

 

Wiedermal gelang es mir,

mich aus dessen Bauch zu retten.

Nächstes Mal erzähl ich dir

von gesprengten Eisenketten."

 

 

*

 

Nächstes Mal, das gab´s nicht mehr.

Uri hinterließ mir stolz

ein Relikt - ( bedeutungs )schwer -

den Elefant aus Ebenholz...

 

der kann gottseidank nicht reden

und die Märchen widerlegen.

 

*

8/24

Foto ( Elefant - Argentinien ca.1910 , Uropa mit seiner Familie in Buenos Aires und mit seiner Enkelin, meiner Mutter)

und Text: (C) Ingrid Bezold

 

 

 

 

 

Gelesen: 135   
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AUTOR:

Mein schönstes Gedicht
ich schrieb es nicht
aus tiefsten Tiefen stieg es
ich schwieg es

Mascha Kaleko

Übrigens:
Ich schreibe mit Herzblut - authentisch, nicht immer perfekt, aber immer ohne KI.


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5 KOMMENTARE



27. August 2025 @ 20:15

Ja, liebe Ingrid, Großeltern haben die wunderbare Gabe, spannende Geschichten aus der alten Zeit zu erzählen. Was den Nachfahren bleibt, sind Erinnerungen und evtl., wie bei Dir, einen Andenken-Elefant. Schicke lG in Deinen Abend, Helga


28. August 2025 @ 09:34

Dieser charismatische Mann konnte mich immer wieder in Erstaunen versetzen. Ich erinnere weniger gerne an sein " Irish Stew", das manchmal das ganze Haus nach Hammel riechen, bzw.stinken ließ. Seitdem esse ich kein Lamm.
Danke auch für das Herzchen, liebe Helga.
HG Ingrid



27. August 2025 @ 09:19

Grete, Uschi, Ewald und Gudrun....
HERZLICHEN Dank.
Ingrid


27. August 2025 @ 09:18

Danke, Gudrun.
Ich kannte ihn nur 6 Jahre. Da war er mein Held!
Wer sonst konnte so gute Geschichten erzählen...
Liebe Grüße
Ingrid



27. August 2025 @ 08:26

Das geht ans Herz, Ingrid. Einfühlsame Erinnerungen gut beschrieben. LG Gudrun



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