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Fiktionale Wahrheit



Frägt man sich manches mal was wahr,
Wird einem zumeist ganz schnell klar,
Das was so gerne uns kredenzt
Doch nur durch Lug und Trug gern glänzt.
Zwar formuliert wohl mit Bedacht,
Ists meist Fiktion bei Tag und Nacht.

Gekonnt wird man da informiert,
Wobei Verfasser nicht geniert,
Was aufbereitet, dargebracht.
Verspottet fast, dabei verlacht,
Fühlt man um Wahrheit sich betrogen.
Wär es mal anders, wärs gelogen.

So wird sodann manch Einheitsbrei
Uns mit der Zeit recht einerlei.
Daher gebt Obacht liebe Leut,
Denn was zu lesen uns erfreut,
Stets mit Bedacht - so glaubt es mir.
Der Rat an Euch, avec plaisir.

Weil fiktionale Wahrheit -
Erbringt nur selten Klarheit!

© Uschi Rischanek
Rezitation/Text
Music: alanajordan
Bild YouTube: Samy Charnine

Gelesen: 46   
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AUTOR:

Denkende Dichterin und dichtende Denkerin, leidenschaftliche Gärtnerin und Fotografin, der Lyrik verbunden, der Prosa verfallen. Eigene Texte, jedoch auch Texte lieber Poetenfreunde einzusprechen, sowie auf meinem YouTube Kanal auch Klassiker wie Hermann Hesse, Rainer Mara Rilke, Erich Fried, Eva Strittmatter, Mascha Kaléko um nur einige zu nennen... mehr als zum Hobby mittlerweile geworden.
An geistreichem Austausch stets interessiert freue ich mich auch hier wieder präsent zu sein!

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8 KOMMENTARE



14. Januar 2026 @ 12:19

Ein aktuelles Thema, das sich wie ein roter Faden auch durch die Gesellschaft zieht.
Vorsicht statt Nachsicht !
Sehr gern gelesen
von Ingrid


14. Januar 2026 @ 16:02

Man steht manchesmal nahezu fassungslos da bei all den Dingen die im Rundumuns tagtäglich so geschehen. Ob es etwas hilft, einkleinwenig aufzeigen, vielleicht... Gäbe es nicht soviele Blender, die doch so derartig von sich eingenommen scheinen, vieles wäre leichter zu handhaben und zu ertragen. Die Mächtigen auf dieser Welt, werden von ihren Anschauungen wohl kein bisschen abrücken, da gilt die Ellbogenmentalität und wer lässt sich schon gerne vom Futtertrog ganz vorneh verdrängen...

Dankeschön liebe Ingrid!
Liebe Grüße
Uschi


14. Januar 2026 @ 08:47

Liebe Uschi, deine Themen überraschen mich immer wieder. LG Gudrun


14. Januar 2026 @ 09:53

Nun liebe Gudrun,

das freut mich sehr, so soll es sein ;-)) Wobei ich zugeben, dass diese Art von Gedichten eher gering gehalten sind.
Doch beim Aufschlagen der Tageszeitungen überkommt mich doch manchesmal im besten Fall ein Lächeln wenn man gewisse Schlagzeilen liest!

Dankeschön fürs Hiersein!

Liebe Grüße zu dir!
Uschi


13. Januar 2026 @ 22:26

Zum Glück bleiben Fakten Fakten - zumindest bis sie widerlegt werden.
Aber manches ist nun mal unantastbar. Und das sollte es auch bleiben ...


14. Januar 2026 @ 09:46

Zweifelsfrei lieber Chris,

da gebe ich dir vorbehaltlos recht, trotzdem wage ich zu behaupten, dass manch Recherche zu Lasten von schnellen Headlines gehen mag. In der Vielgestalt der medialen Möglichkeiten der Jetztzeit, wird man nahezu überschwemmt von immer neueren und noch schnelleren Informationsquellen, alle natürlich höchst profund obendrein.
Nur wer aufhört mit wachem Geist auch zu hinterfragen, dem stellen sich hernach doch gewisse Zweifel an so manchem dar.
Das Bild mit den Coladosen, ich denke es ist auf dem Mond, habe ich bewusst dazu gewählt - ein Schelm, der dabei Böses denkt. ;-))

Auch dir dankeschön fürs Lesen und Befassen!
LG Uschi


13. Januar 2026 @ 16:10

- gefällt mir, die Thematik ist reell , keine Fiktion. Eine internationale anerkannte Wissenschaftlerin, eine Landsmännin von dir, Helga Nowotny , sagt in ihrem letzten Buch " Zukunft braucht Wahrheit und Weisheit" - die von dir erwähnten Beispiele beinhalten nichts von beiden, also halten sie sich auch nicht lange, das tröstet ein wenig. Vor vielen hundert Jahren glaubten die Menschen die Intelligenz sitze im Ohr. Sie erklärt das wunderbar : man muß hinhören , genau hinhören - das gilt auch für jetzt. Jedoch unsere Zeit ist gekennzeichnet von Oberflächlichkeit nicht von Innehalten.

Viel Freude beim Schreiben
G.


14. Januar 2026 @ 09:42

Liebe Grete,

danke für den Buchtipp den ich gleich nachgeschlagen habe. Ja wenn es nur so einfach wäre hinzuhören, doch dies bei all der Schnelllebigkeit ist wohl zuviel verlangt. Nachdem ich selbst aus der Zeitungs-/Verlagsbranche komme, wundere ich mich auf oftmals welches Niveau, aber vorallem wieviel Unwahrheiten doch in den diversen Medien verbreitet werden. Alles schön aufbereitet selbstverständlich und blumig dargebracht! Das nötige Maß an Kompetenz und Intelligenz ist bei einigen schon recht verkümmert und sie hinterfragen einfach nicht mehr. Sei es aus Gleichmut oder Desinteresse, wobei beides aufs Gleiche hinauskommt.

Die Freude am Schreiben sie kommt nach und nach allmählich schön langsam wieder.
Dankeschön für dein Reflektieren.
Liebe Grüße zu dir,
Uschi



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