Böse Worte sind wie Pfeile-
Treffen mitten in das Herz-
Können tiefe Wunden schlagen-
Bringen schlimmen Seelenschmerz.
Man muss wohl die Worte wägen,
Lang´ bevor man diese spricht-
Sollte sorgsam überlegen,
Denn zurück holt man sie nicht.
Hinterher mag man bereuen,
Was man so dahin gesagt,
Doch die Wunde ist geschlagen-
Ewiglich im Herzen nagt.
Manchen Freundschaft ging für immer
Durch ein böses Wort kaputt;
Und von Liebe bleibt durch Worte
Oft nur noch ein Haufen Schutt.
© Ewald Patz
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4 Kommentare
Ich habe ein paar mal Gedichte ohne Reim geschrieben.
Das ist wohl nicht mein Ding.Siehe: wie Blut in Schlachterhallen.
LG
Ewald
auf der Suche nach "Blut in Schlachterhallen " habe ich sehr viele deiner Gedichte gelesen, komme zum Schluß : vertraue deinem Bauchgefühl , es stimmt ! Das Hintergründige in deinen Gedichten geht nicht verloren , die Musik des Reims tut kein Abbruch der Ernsthaftigkeit.
Aber fragen ist ja erlaubt, so verstehe ich diese unsere Nischenliteratur.
Bewahre dir weiterhin den scharfen Blick für den Alltag .
Grete
ich mag deinen sauberen Reim , was den Inhalt anbelangt, ja, gut beobachtet , ich habe leider viel zu spät gelernt , daß "böse Worte" meistens etwas mit dem Absender zutun haben, hätte mir viel Leid erspart. Bei deiner scharfen Beobachtungsgabe, hast du dich nie versucht in : reimloser Gedanken- Lyrik ?
Wünsche dir viel Freude in der Schreibe !
Grete
Herzlichst. Christian