Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Böse Worte sind wie Pfeile-
Treffen mitten in das Herz-
Können tiefe Wunden schlagen-
Bringen schlimmen Seelenschmerz.
Man muss wohl die Worte wägen,
Lang´ bevor man diese spricht-
Sollte sorgsam überlegen,
Denn zurück holt man sie nicht.
Hinterher mag man bereuen,
Was man so dahin gesagt,
Doch die Wunde ist geschlagen-
Ewiglich im Herzen nagt.
Manchen Freundschaft ging für immer
Durch ein böses Wort kaputt;
Und von Liebe bleibt durch Worte
Oft nur noch ein Haufen Schutt.
„Böse Worte sind wie Pfeile" ist ein Gedicht aus der Kategorie über die Freundschaft von Ewald Patz, veröffentlicht am 7. April 2019 auf Gedichtesammlung.net.
© Ewald Patz
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4 Kommentare
Ich habe ein paar mal Gedichte ohne Reim geschrieben.
Das ist wohl nicht mein Ding.Siehe: wie Blut in Schlachterhallen.
LG
Ewald
auf der Suche nach "Blut in Schlachterhallen " habe ich sehr viele deiner Gedichte gelesen, komme zum Schluß : vertraue deinem Bauchgefühl , es stimmt ! Das Hintergründige in deinen Gedichten geht nicht verloren , die Musik des Reims tut kein Abbruch der Ernsthaftigkeit.
Aber fragen ist ja erlaubt, so verstehe ich diese unsere Nischenliteratur.
Bewahre dir weiterhin den scharfen Blick für den Alltag .
Grete
ich mag deinen sauberen Reim , was den Inhalt anbelangt, ja, gut beobachtet , ich habe leider viel zu spät gelernt , daß "böse Worte" meistens etwas mit dem Absender zutun haben, hätte mir viel Leid erspart. Bei deiner scharfen Beobachtungsgabe, hast du dich nie versucht in : reimloser Gedanken- Lyrik ?
Wünsche dir viel Freude in der Schreibe !
Grete
Herzlichst. Christian