Weihnachtsgedichte



Bittere Weihnachten

(aus SCHWER-Sinniges)

 
Früher konnt man noch erkennen,
was um Weihnachten passiert.
Früher konnt man noch empfinden,
dass das Christkind existiert.
 
Als die tiefverschneite Straße
still-gedämpfte Stimmung schuf,
als ein helles Sternenleuchten
galt als wie des Himmels Ruf.
 
Und ein Gott war uns geboren,
der uns 10 Gebote gab,
und ans Kreuz geschlagen wurde,
auferstand aus seinem Grab.
 
Armut konnte noch erreichen
unsrer Seele tiefsten Kern.
Menschlichkeit ward noch empfunden.
Nächstenliebe war nicht fern.
 
Kinderhände streckten suchend
sich nach Puppen, Teddybären,
um die Liebe, die empfangen,
gleich auch andren zu gewähren.
 
Geld hat Gott vom Thron gestoßen
und der Schein gilt als das Sein.
Götzenbilder anzubeten -
Lebenslust im Totenschrein.
 
Und ein Weihnachtsfest des Gottes
dient nur noch profanen Zwecken,
um mit teuersten Geschenken
- wer’s denn hat -, den Tisch zu decken. 
 
Was hat Menschsein zu bedeuten,
wenn die Menschlichkeit entschwebt?
Dann hast Du für jetzt und immer
Mensch Dich selber überlebt.
 
Dann soll´n Weihnachtslieder klingen,
Mensch, Tier, Pflanze neu erwachen,
und vielleicht kann dann ein Gott
einen neuen Anfang machen.

Gelesen: 85   
Autoren denen dieses Gedicht gefällt:

Teilen ausdrücklich erwünscht!

AUTOR:

Komme beruflich aus dem Bereich Werbung, Kommunikation, Marketing.
Ich schreibe gern Gedichte, um Gedanken zu vertiefen und zu formen.
Freue mich über jeden Kommentar (auch die negativen ....)


ÄHNLICHE GEDICHTE





1 KOMMENTAR



05. November 2018 @ 19:37

Hallo Roland, ich bin durch Zufall auf dein Gedicht gestoßen und bin begeistert. Schade, dass es so wenig von dir zu lesen gibt. LG Gudrun Nagel-Wiemer



SCHREIBE EINEN KOMMENTAR

mind. 20 Zeichen

Login

Noch keinen Account? Melde Dich hier an!
Passwort vergessen?

Meist Gelesene Gedichte

2339+
Das Versprechen

2086+
Frühling

1294+
DER TRAUM

1248+
Für eine schöne Frau

1142+
FRAG MICH NICHT

1113+
Ein bisschen Spaß muß se...

1009+
Zwei glückliche Marienkä...

943+
Urlaubsgruß

898+
DAS VERSPRECHEN

807+
Rentner haben keine Zeit (...


- Gedichte Monat

1+
Das Pfefferkuchenmännchen


- Gedichte Jahr

1+
HL. DREI KÖNIGE

1+
Heiligabend wie es früher...


Neusten Kommentare

bei "Er macht die Frauen glüc"...

bei "KATASTROPHE oder LUSTIG"

bei "KATASTROPHE oder LUSTIG"

bei "Träumereien"

bei "Die Qual mit dem Wal"

bei "Neuer Mai"

bei "Magischer Frühlingsmorge"...

bei "Gerechter Zorn"


Herzlich Willkommen!











Zufallsgedichte

Die letzte Chance

Das alte Karussell

Ein kleines Weihnachtslied

Die Reste sind das Beste

Weihnachtsidylle




Aufklärung aufräumen ? Arbeitslos Achterbahn Alter Abend Alkohol Alm Amerika Album Abnehmen August Abenteuer Augen Augenblick Armut Antwort Advent Amor Aphorismus Alphabet Annie Abendlied Ärger Ahnen Allerheiligen Affe Amsel Alleinsein Arzt Achtung Atmosphäre Abschied Appetit allein Alte Angst Arbeit Alltag