Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

1. September 2018

September

September

Wie tückisch zeigt sich dieser Monat,
die dunklen Nächte werden kalt.
Man weiß nie, was er so vor hat.
Blätter wehen durch den Wald.

Unter mir ein bunter Teppich,
in Gelb und Rostbraun, zartem Grün.
Vereinzelt Pilze unterm Dickicht
und Beerensträucher, die noch blühen.

Der kleine Wildbach plätschert leise,
das Wasser sauber, kalt und klar.
Als Tränke auf einer langen Reise,
bevorzugt ihn gerade ein Storchenpaar.

Plötzlich jagt ein junger Rehbock
eine Ricke durch sein Revier.
Krachend bricht manch´ morscher Stock,
der Jäger hat sie im Visier.

Die Sonne schickt noch ein paar Strahlen,
bevor sie langsam untergeht.
Diese Farbenpracht lädt´ein zum Malen,
bevor der Herbststurm sie verweht.

Foto und Text: Gudrun Nagel-Wiemer

„September" ist ein Gedicht aus der Kategorie Herbst von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 1. September 2018 auf Gedichtesammlung.net.

© Gudrun Nagel-Wiemer

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Gudrun Nagel-Wiemer

Deutschland

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2 Kommentare

Gudrun Nagel-Wiemer
Gudrun Nagel-Wiemer Autor Dichterlegende
03.09.2018
Liebe Diana, habe auch dein wunderschönes Gedicht gelesen. Ja, so langsam werden die Nächte kälter, die Sonnenstrahlen weniger und die Tage kürzer. Aber es gibt immer schöne Momente, die wor genießen können. LG
Diana S.
Diana S. Dichter
03.09.2018
Hallo Gudrun,

ein stimmungsvolles Herbstbild hast du mit treffenden Worten gemalt.
Ich liebe den Herbst in allen Facetten, egal, ob es einen Goldenen oder einen Düsteren gibt.
Er hat immer Charme.

Liebe Grüße,
Diana

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