Das Jahr geht bald zu Ende,
Die Blumen sind verblüht;
Die grauen Nebelwände
Verdunkeln mein Gemüht.
Die Bäume- ohne Blätter-
Die Wiesen nicht mehr grün-
Statt Sonne,trübes Wetter,
Kranich und Gänse flieh`n.
Es peitschen kalte Winde
Die Blätter vor sich her;
In Apfelbaum und Linde
Summt keine Biene mehr.
Die Schwalben sind verschwunden.
Die Nächte sind jetzt lang.
Der Tag hat wenig Stunden.
Das Wetter macht jetzt krank.
Man träumt von warmen Tagen,
Jedoch die sind vorbei.
Kein Jammern hilft-kein Klagen,
Noch lang ist es bis Mai.
© Ewald Patz
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2 Kommentare
habe erst jetzt Dein schönes Gedicht gelesen. Ich schließe mich dem Kommi von Gudrun an, Eines noch:
Der Winter bietet uns mit seinen langen Abenden viel Zeit, Gedichte zu schreiben, zu lesen und zu träumen (!!!).
Mir gefällt auch der Winter. Vielleicht, weil ich ein Christkind bin. Einen schönen Tag,,,,,,,