Er war Inas Jugendschwarm,
sportlich, intelligent und arm.
Damit sie immer an ihn denkt,
hat er ihr einen Ring geschenkt.
Nichts Teures, eher ein Symbol.
Sie fand ihn damals wundervoll.
Silber, mit einem kleinen Stern.
Das Schmuckstück trägt sie heut´ noch gern.
Sehr oft denkt sie noch an Jochen,
dem sie einst das Herz gebrochen.
Nie wieder traf sie einen Mann,
dem sie so blind vertrauen kann.
Jochen hat sie geliebt, verehrt,
doch sie hat seinen Freund begehrt.
Der hatte Charme, Stil und Geld
und passte eher in Inas Welt.
Ihr Vater riet: „Wähle mit Verstand.
Der junge Mann ist zwar charmant,
doch Jochen hat einen guten Kern
und mag dich auch besonders gern.
Sie blieb bei ihrem Superheld,
reiste mit ihm um die Welt,
doch sie fragt sich so manche Nacht,
was ihre Jugendliebe Jochen macht.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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3 Kommentare
Mein Jugendfreund hat mich nach über 50 Jahren durch die Todesanzeige meines Vaters gefunden und das war spannend. Er ist immer noch ein bisschen verliebt in die damalige " prüde" Zeit mit mir. Hab ab und zu noch telefonischen Kontakt und da erzählt er mir dann von seinen Geschäftserfolgen, die er immer noch hat.
Aber harmlos und nett.....
Schmunzelnd grüßt Ingrid