Auf einer roten Teichrose im See
Landete eine lila-schimmernde Libelle
Sie war anmutig schön wie eine Fee
Und im glänzenden Mondlicht der Stelle
Wandelte, um sie, alles zu Zauberklee
Ihre Flügel flatterten noch im Scheine
Als wäre sie erschrocken vor mir
Ich sah in Augen-funkelnde Edelsteine
Was für ein magisches Wundertier
Ihre schlanken Beine waren Model-haft
Regenbogenfarben hüllten mich ein
Mit einer magnetischen Kraft
War sofort gefangen im Lila-Schein
Wie im Märchen der Kinderzeit,
Fing ich an zu träumen von einer Fee,
Sie hob verführerisch ihr Flügelkleid
Und wir schwebten tanzend über ’n See
Im Lila-Gewand war sie eine Königin
Der schönste Traum von Weiblichkeit
Ich schmolz in ihren Armen dahin
Und küsste, mit all meiner Sanftheit
Diese zart-Schöne der Kinderzeit
Hallo Karsten, Dein Libellengedicht ist sehr fantasievoll und poetisch, etwas besonderes. Es hat mir gut gefallen. Du hast ja schon unheimlich viele Gedichte veröffentlicht, dagegen bin ich eine ganz bescheidene Anfängerin. Wenn Du Zeit und Lust hast lies mal mein Gedicht "Ein Morgen am Seerosenteich", das hab ich gestern eingestellt, da tauchte als Ähnliches Gedicht Deins auf. Liebe Grüße Hanni
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