Kristallklar
Vierhundert Meilen...Schätzungsweise.
Das ist im Ganzen erstmal viel.
Verkürzen ließe sich die Reise
nicht ohne uns und erst am Ziel.
Doch wir sind nun mal da...
Weit draußen.
Wenn sich der eine dorthin setzt,
sitzt auch der andere schon da:
weit auseinander – doch vernetzt,
greifen wir zum smarten Phon
und sind uns, wie in Heimkehr, nah.
Fünfhundert Meter hoch gelegen -
da gehn wir zueinander hin;
immer zu zweit auf Sonnenwegen,
mit manchem Unfug auch im Sinn.
Ganz obenauf, in ebner Höhe,
hör ich dich dann kristallklangklar;
erspüre dich in nächster Nähe,
wo mehr, als deine Stimme war.
Schon klar, dass ich verschroben bin.
Der Raps: wie Gold, in voller Blüte.
Der Löwenzahn verreiste,
als Pusteblume zum Gestüte.
Am Heuschober sank hin, das meiste,
der aufwirbelnden Fallschirm-Herde.
Die anderen drängten zu dir,
ließen sich wippend um dich nieder.
Wie still es plötzlich war im WIR,
bei aller Wehmut, hin – und wieder,
auf unser beider warmen Erde.
Worte: © Ralph Bruse
Grafik: open cliparts
© Ralph Bruse
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5 Kommentare
Ich danke Dir.
Grüße von Ralph
Du hast Hügel und ich stehe im flachen Land wenn wir telefonieren.
Ich glaube, das ist der Funke, der schon lange übergesprungen ist.
Danke für dein klasse Gedicht.
Deine Chrissi.
einfach mal so.
Ich danke Dir für die Inspiration - und dafür, daß es uns beide gibt.
Dein Ralph