Gedichte über Glück



Verloren und wiedergeboren

 

 

Seit Jahren verlor sie sich in Dunkelheit,
schwarzer Nebel füllte ihre Sicht,
sie suchte nach der Vergangenheit,
als sie noch glücklich tanzte im Licht.

Nach Zeiten, in denen sie ehrlich fühlte,
unter ihrer Haut Liebesbrände schwelten,
wo sie nicht, nach Ausreden, wühlte,
die sie, im Verlorenem, quälten.

Heute ist sie gern wieder dort,
bei ihm, der sie in den Himmel sang,
in seinen Armen, diesen wärmenden Ort,
diesem, Herz über Kopf, Überschwang.

Doch sie entschied sich damals zu gehen,
zu verlockend war Ruhm und Geld,
sie konnte dem Glanz nicht widerstehen,
später bereute sie den Schritt in diese Welt.

Eine Welt voll, von farblosem, Schein,
in der sie zum Vorführpüppchen mutierte,
 dieser Mann, an ihrer Seite, machte sie klein,
egal was sie selbstbestimmt probierte.

Viel zu spät durchschaute sie seinem Tun,
 Geschäfte waren stets vorgegangen,
er behandelte sie wie sein Eigentum,
sie fühlte sich nie geliebt, nur gefangen.

Nun, dem Abgrund, knapp entronnen,
entschloss sie sich zu fliehen,
er durfte nichts mitbekommen,
ihr Plan war, weit, weit wegzuziehen...

...denn er hatte sie schon oft bedroht,
sollte sie von ihm gehen,
mit Gewalt, bis hin zum Tod,
sie würde dann, um Gnade, flehen.

Jetzt lebt sie schon Jahre, glücklich frei,
 geliebt vom Himmelssingenden Mann,
mit ihrer alten Identität ist es längst vorbei,
 vertrautes Lebenslicht strahlt sie an.




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