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Zum Totensonntag

Er liegt auf seinem Sterbebett-
ihm schmerzen alle Glieder.
Er denkt an seine Jugendzeit
und lächelt hin und wieder.

Sein Leben geht zu Ende jetzt,
das kann er deutlich sehen;
jedoch im Großen Ganzen war
es interessant und schön.

Dann macht er seine Augen zu-
atmet ein letztes Mal.
Sein Geist schwebt in die andre Welt
hinein ins dunkle Tal.

Doch plötzlich wird es um ihn hell-
er steht in goldnem Licht
und seine Frau erwartet ihn-
geahnt hat er das nicht.

 

 

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AUTOR:

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche


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3 KOMMENTARE



16. November 2023 @ 08:23

Olaf
Du baust mich auf.
Aber an meiner Schreibkunst ist nicht viel drannehmt.
Danke
Ewald


15. November 2023 @ 18:37

Lieber Ewald,
an deiner Schreibkunst richte ich meine Orientierung aus. Chapeau !
Herzliche Abendgrüße
Olaf


14. November 2023 @ 19:02

Ein schöner Gedanke, dass man im Jenseits erwartet wird. LG Gudrun



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