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Vorweihnachtszeit in meiner Kindheit

Familie war  nicht nur  ein Wort

(Vorweihnachtszeit in meiner  Kindheit)

 

Meterhoch lag oft der  Schnee -
kein Auto war zu hören,
und Sterne sah man ohne  Zahl
des nachts in Himmelssphären.

Familie war nicht nur ein Wort -
sehr oft war man zusammen
und saß gemeinsam am Kamin
sich wärmend an den Flammen.

Der Opa machte abends oft,
gekonnt und sehr  behände,
Schattenspiel auf Schattenspiel
zum Spaß auf weiße Wände.

Wir Kinder waren fasziniert
von diesen Tiergestalten,
erkannten wir  ein Lieblingstier,
dann war`n wir nicht zu halten.

Auf einer Zitter spielte zart
der Onkel Weihnachtslieder:
Stillle Nacht, Oh Tannenbaum
und alle Jahre wieder.

Die Oma saß meist schweigend da-
man sah sie emsig stricken,
um dann mit Mütze oder Schal
ein Enkel zu beglücken.

Gedichte wurden eingeübt-
Geschichten vorgelesen,
so ist`s in der Vorweihnachtszeit
in jedem Jahr  gwesen.

Kein  Fernseh`n gab`s in dieser Zeit,
dafür wurd`viel gesungen.
ein Abend im Familienkreis
war immer gut gelungen.

Aus Kuchenteig wurden gekonnt
Figuren ausgestochen,
beim Backen hat nach ihrem Duft
das ganze Haus gerochen.

Mensch ärger dich nicht spielte man
am Tisch beim Lampenschimmer,
der Jüngste im Familienkreis
gewann natürlich immer.

Der Tannenbaum war reich geschmückt-
Lametta wurd`verwendet,
von  Kerzenlicht und Silberglanz
da wurd `man fast geblendet.

Anheimenld war die Weihnachtszeit-
die wird`s nie wieder geben,
verändert hat  sich jetzt die Welt
und das Familienleben.
 

 

 

 

 

 

Gelesen: 43   
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AUTOR:

Als Beamter im Ruhestand vertreibe ich meine Zeit mit Schach, Schwimmen, Radfahren,Malen
und Verseschmiederei.Viel Zeit geht aber bei der Pflege des Gartens drauf.Ich schätze
guten, trocknen Rotwein.Ich stöber gern in den Gedichten von anderen Autoren herum.
Es sind viele gute Poeten auf diesem Forum.


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1 KOMMENTAR



16. November 2020 @ 00:13

Ewald, deine Verse erinnern mich an meine Kindheit. Habe in meinen Weihnachtsbüchern auch über Weihnachtsfeste aus den 60er Jahren geschrieben, wenn ich das heute lese, hört sich das an wie ein Märchen. Wir waren bescheidener, aber die Familie war an den Festtagen immer zusammen. Auch wir haben gesungen, musizert oder Spiele gespielt. Wer macht das denn heute noch? Die Generation "Kopf runter" schaut ins Smartphone, checkt die Mails und eine Unterhaltung kommt kaum noch zustande. Gemütlichkeit sieht anders aus. LG und eine schöne Woche.



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