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Stuttgart zwischen Gleisen und Gewissen

In einer Stadt, die Wandel verspricht,
doch unter Beton ihr Gedächtnis bricht,
stehen sie – nicht laut, nicht wild,
mit Rücken aus Jahren, im Herzen still.

Sie mahnen nicht aus Trotz, nicht aus Wut,
sondern aus Sorge, aus langem Mut.
Sie sahen, wie Bäume zu Zahlen vergeh’n,
und Träume im Größenwahn verweh’n.

Wo Gleise sich biegen in Spekulationslust,
stirbt die Natur in stummem Frust.
Man spricht von Verträgen, von Macht, von Gewinn –
doch wer hört den Ruf nach dem eigentlichen Sinn?

Korruption, die wie Schatten durch Gänge zieht
und Willkür, die herrscht über das Maßgebiet.
Die Natur, einst grün, nun zerrissen, verbaut –
und dennoch: Die Mahnwache bleibt und vertraut.

Kein Fanatismus, kein wütender Chor,
nur Stimmen, die fragen: „Was war hier zuvor?“
Sie stehen, sie singen, sie schweigen zugleich –
und zeigen: Auch im Alter ist widerstandsreich.

Denn Protest ist kein Lärm, kein flammender Stein –
er kann auch ein Lied in der Dämmerung sein.
Ein Glockenton, leise, doch unbeirrt –
der bleibt, bis der letzte Plan sich verliert.

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