Wo Verse und Tore fallen
USA · Kanada · Mexiko · Juni–Juli 2026
Ein Hauch von süßem Honig
durchströmt die Sommerluft.
Die frisch gemähte Wiese
verbreitet diesen Duft.
Auf einer Erle hab´ ich
ein Blaukehlchen geseh´n.
Der Vogel ist so selten,
sehr klein, doch wunderschön.
Die Sonne strahlt am Himmel
als großes, gold ´nes Rund.
Wegwarte, Klee und Rainfarn -
am Wegesrand so bunt.
Ein Silberreiher lauert
scheinbar erstarrt am Bach.
Erspäht der Vogel Beute,
dann ist er plötzlich wach.
Es fliegt was durch die Lüfte-
bunt wie ein Edelstein.
Es ist der Königsfischer-
er glänzt im Sonnenschein.
Auf der gemähten Wiese
schreitet ein Storchenpaar.
Spätsommer auf dem Fahrrad
ist einfach wunderbar.
© Ewald Patz
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2 Kommentare
Dein Gedicht gefällt mir sehr gut, da ist Dir wieder eins Deiner wunderschönen Naturgedichte gelungen. Ein Blaukehlchen hab ich leider noch nie gesehen, jetzt sind ja sogar die Blaumeisen schon selten, es gibt immer weniger Vögel, ein Trauerspiel!
Liebe Grüße Hanni