Die neusten Gedichte



Mondfinsternis

Dunkel munkelt es am Himmelsrand.
Hell funkelt es im Chor.
Setzt meine ganze Stadt in Brand
Und Donner weilt in meinem Ohr.

Die Wolken schwer und tief am Boden.
Die Straßen leer und unbelebt.
Doch um mich herum sich alles dreht,
Durch des Windes unermüdlich‘ Toben.   

Mein Meer war erstickt in Finsternis.
Dachte einst ich wehr der Flut.
Bis sie mein Geripp‘ mit sich riss,
Mit einer donnerlauten Wut.

Wo bist du Mond?
Wo ist mein Held,
Der dort oben thront
Und sich zu mir gesellt?

Düsterleuchtend durchzieht’s die Nacht.
Dröhnend folgt der Applaus.
Kann mich kaum nehmen in Acht,
Bevor die schwarze Tinte trieft hinaus.

Wasserklötze platzen nieder.
Beschweren meine schwachen Lieder.
Ich allein schau‘ in die Schlucht.
Mich allein ergreift die Wucht.

Gelesen: 105   
Autoren denen dieses Gedicht gefällt:

Teilen ausdrücklich erwünscht!

AUTOR:

23 Jahre alt, studiere Germanistik und Philosophie auf Lehramt.
Viel Spaß beim Lesen!


ÄHNLICHE GEDICHTE







SCHREIBE EINEN KOMMENTAR

mind. 20 Zeichen

Login

Noch keinen Account? Melde Dich hier an!
Passwort vergessen?

Meist Gelesene Gedichte

2926+
Das Versprechen

1699+
Frühling

1212+
Für eine schöne Frau

1023+
Grünkohl

891+
Nachbars Kirschen

673+
DER TRAUM

651+
FRAG MICH NICHT

650+
Wir Kinder vom Hof

609+
Winter

579+
Zwei glückliche Marienkä...


- Gedichte Monat

1+
Tiergedicht


- Gedichte Jahr

Es gibt noch keine Bewertungen in der Kategorie: Gedicht


Neusten Kommentare

bei "Das Spiel"

bei "Das Spiel"

bei "Geschenk zum Hochzeitstag"

bei "Das Spiel"

bei "Das Spiel"

bei "Das Spiel"

bei "Geschenk zum Hochzeitstag"

bei "SPIELEREI"


Herzlich Willkommen!











Zufallsgedichte




aufräumen Aufregung ? Arbeitstag Achterbahn Amerika Abend allein Alphabet Amor Alkohol Abnehmen Ausflug Abenteuer Augenblick August Arzt Aphorismus Advent Amsel Appetit Alte Antwort Abendlied Armut Album Alltag Affe Angst Allerheiligen Atmosphäre Achtung Aufklärung Abschied Arbeit Alleinsein Alter Annie Arbeitslos Alm