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Hund und Ich sowie manche Klänge

eines verträumten Lenztages

schaute ich auf Glanzschimmer meines Kumpan-Hundes

auf die seinigen zarten Äugigkeit der Ewigkeit hinein

sodass mein sanftes Gedicht in der Seele vollkommen zart war

 

nun harren die schönsten Worte darauf

zu Papier gebracht zu werden na ja

 

du apollinisch selige Metaphysik

vollziehe dich bitte wie die Fergenmelancholie

Dagewesenes werde ein Dasein!

das Dasein werde das Zukunft-Dasein!

 

es gibt hienieden einen Jemand

der Ursagen und Neufabeln spüren kann

das ist mein zarter flinker Jagdspaniel-Hund

er kennt all Fabelwesen höchstpersönlich

Zauberfeen Wundernixen Schwermutsnixe

herkulische beflügelte Erlkönige – seine Anmutsfreunde

sie besingen ihn in manchem Traumgedicht

als wäre der Hund ein holder verschönerter Kleehirt

der nach einem vierblättrigen Klee suchte

indem er rosarote oder oliv Ewigkeiten spürte

 

und ich war mit türkis Seele dabei

ich hörte die schönsten Klänge der Musenhaftigkeit

 

eingangs gab es den Klang der Eichenblätter im Wind

ich fühlte mich als wäre ich ein Reiter der Schwermut in den Frühling

 

dann war ein Gekläng eines singenden Vogels zu hören

ich wollte sowie dies Friedensvogel in Ewigkeit flügge werden

 

hernach kam zu mir ein Glockenläuten an

als wäre zu fühlen hier eine verzauberte Engleinzeit

 

hieraufhin hörte ich dem sehnlichsten Taubenton zu

mein Hund erkannte in meinem Gedicht eine Zauberfunkensglut

 

jetzt liegt der Hund im Gras

Träumereien der Schwermutsklänge sind in Druidenseelen verträumt

mithin muss sich die von Zauberosiris erfüllte Ontologie vollziehen

als würden sich Sternschnuppen in lichtartige Fünkchen verwandeln

 

 

 

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AUTOR:

Ich, in den Jungen Jahren wieder, schon im Paradies auf Erden, in einem Jenseitszauberwald mir erdacht...


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1 KOMMENTAR



21. Mai 2019 @ 20:00

Du hast uns wieder ungehemmt
Mit schönen Worten überschwemmt.

LG
Ewald
Der beste Satz ist für mich: nun harren die schönsten Worte darauf zu Papier gebracht zu werden.



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