
Die Taube sitzt jeden Morgen,
auf dem selben Fleck.
Mache ich das Fenster auf,
fliegt sie ganz kurz weg.
Ihr unentwegtes Gurren
höre ich durch die Scheibe.
Ach, hätte doch der Vogel,
nur eine andere Bleibe.
Die Taube, auf der Laterne,
hat alles fest im Blick,
putzt ihr graues Feder-Kleid
mit Ausdauer und Geschick.
Es nähert sich ein Täuber,
da bahnt sich etwas an.
Das Täubchen zieht den Hahn,
sofort in ihren Bann.
Er möchte sie begatten,
ich muss nicht lange warten,
sie bewegen sich auf der Lampe,
wie Freiluft- Akrobaten.