Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Die Taube sitzt jeden Morgen,
auf dem selben Fleck.
Mache ich das Fenster auf,
fliegt sie ganz kurz weg.
Ihr unentwegtes Gurren
höre ich durch die Scheibe.
Ach, hätte doch der Vogel,
nur eine andere Bleibe.
Die Taube, auf der Laterne,
hat alles fest im Blick,
putzt ihr graues Feder-Kleid
mit Ausdauer und Geschick.
Es nähert sich ein Täuber,
da bahnt sich etwas an.
Das Täubchen zieht den Hahn,
sofort in ihren Bann.
Er möchte sie begatten,
ich muss nicht lange warten,
sie bewegen sich auf der Lampe,
wie Freiluft- Akrobaten.
„Freiluft-Akrobaten" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur und Jahreszeiten von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 27. August 2025 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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8 Kommentare
Liebe Grüße, Uschi
Schmunzelnd
Ingrid
Liebe Gr.
G.