Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Welch eine Ruhe auf der Weide,
frisches Gras und kein Getreide,
Weidelandschaft so weit man blickt,
Kuh und Kälbchen sind entzückt.
"Der Bauer kommt", warnt die Kuh,
"vorbei ists mit der Mittagsruh,
ich hasse seine kalten Hände..."
Das Gesicht der Kuh spricht Bände.
"Milch kriegt er heute auch nicht viel.
Der Kerl hat doch kein Feingefühl...
Gestern platzte mir der Kragen.
hab´ seinen Eimer umgeschlagen.
Na, was gibts denn da zu schauen?
Der steht die ganze Zeit am Zaun.
Flammen! Hörst du diesen Knall?
Na, hoffentlich ist es der Stall!"
Aquarell: GNW
„Kühe auf der Weide" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur und Jahreszeiten von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 29. August 2025 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.
Jetzt kostenlos veröffentlichen →Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
4 Kommentare
toll gelungen in Wort und Bild!
Ich habe als Kind 3 Kühe gehütet und auch gemolken.Heute würden die zurück schrecken, wenn sie meine fast immer kalten Hände spürten....das fällt mir zu deinen schönen Versen ein.
Liebe Grüße
Ingrid
Lb.Gr.
G.