Welch eine Ruhe auf der Weide,
frisches Gras und kein Getreide,
Weidelandschaft so weit man blickt,
Kuh und Kälbchen sind entzückt.
"Der Bauer kommt", warnt die Kuh,
"vorbei ists mit der Mittagsruh,
ich hasse seine kalten Hände..."
Das Gesicht der Kuh spricht Bände.
"Milch kriegt er heute auch nicht viel.
Der Kerl hat doch kein Feingefühl...
Gestern platzte mir der Kragen.
hab´ seinen Eimer umgeschlagen.
Na, was gibts denn da zu schauen?
Der steht die ganze Zeit am Zaun.
Flammen! Hörst du diesen Knall?
Na, hoffentlich ist es der Stall!"
Aquarell: GNW
© Gudrun Nagel-Wiemer
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4 Kommentare
toll gelungen in Wort und Bild!
Ich habe als Kind 3 Kühe gehütet und auch gemolken.Heute würden die zurück schrecken, wenn sie meine fast immer kalten Hände spürten....das fällt mir zu deinen schönen Versen ein.
Liebe Grüße
Ingrid
Lb.Gr.
G.