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Entdeckt am Wegesrand

Du entdeckst nah am Wegesrand,
ein glänzendes Etwas im Gras,
es steckt zum Teil noch im Sand,
ist aus geschliffenem Glas.

Sehr behutsam legst du es frei,
entfernst den klebrigen Lehm,
dann sagst du so ganz nebenbei:
Diese Farben sind mir genehm.

In deinen zierlichen Händen,
liegt eine Kugel aus Glas,
du bist am drehen und wenden,
doch dann vergeht dir der Spaß.

Du wirfst fort, dies gläserne Ding,
das dir doch so arg gefiel,
siehst es als nutzlosen Fremdling,
nicht mal geeignet zum Spiel.

(c) Horst Rehmann

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