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Die Stechmücke



Schwül warme Dunkelheit im Raum

Laut tickt die Uhr. Schon zehn vor Drei

Kein Ruheschlaf – kein tiefer Traum

Stattdessen dunkle Grübelei

 

Die Augenlider werden schwer

Und endlich naht ersehnter Schlaf

Da fliegt ein Biest –sssst, sssst- umher

Umschwirrt mein Auge und es traf!

 

Ich springe auf. Mich packt die Wut -

Versuch, das Mistvieh zu besiegen

Doch dies summt „sssst“ und fühlt sich gut

Holt neue Kraft zum weiterfliegen

 

Kaum sichtbar lauernd im Versteck

Sieht es mir zu – mit sich zufrieden

Ich inspiziere jedes Eck

Und seh mein Opfer nur beim fliegen

 

Kein „sssst“ zu hören. Alles still.

Ich leg mich hin. Nun ist es Vier.

Als ich zur Ruhe kommen will

Sitzt dieses Biest dicht neben mir.

 

Aus und vorbei. Jetzt morde ich !

Die Zeitungsrolle in der Hand

Schlage ich zu vorm nächsten Stich

Dann klebt es blutend an der Wand.

 

Text: (C) Ingrid Bezold

Foto Pixabay

 

 

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AUTOR:

Mein schönstes Gedicht
ich schrieb es nicht
aus tiefsten Tiefen stieg es
ich schwieg es

Mascha Kaleko


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4 KOMMENTARE



22. August 2025 @ 18:26

So kann es gehen, ganz unbesehen liebe Ingrid, sie können mächtig nervig sein die kleinen Biester und mir kommt auch vor, immer öfter entzündet sich so ein Mückenstich, was früher nicht war. Aber gar nichts gegen den Stich einer Biene gestern bei der Gartenarbeit, seitlich am Po ;-)) Nun was musste ich auch eine geblümte Hose anhaben, da hat die Ärmste wohl etwas verwechselt.

Gerne eingetaucht in das surrende Getier!
LG Uschi


22. August 2025 @ 19:20

Autsch!!!!
Vielleicht war das kleine Biest eifersüchtig auf die Pflanzen, die du gepflegt hast, ohne seine Flirtabsichten zu erwidern. Da hat es halt angegriffen und zwar nachhaltig.

Schmunzelnd, aber nicht schadenfroh -
Ingrid


22. August 2025 @ 09:11

Oh ja, trotz Fliegengittern verirrt sich so manch kleines Biest ins Schlafgemach. Der elektronische Mückenstick liegt immer griffbereit auf dem Nachtschrank. In diesem Jahr brauchte ich ihn noch gar nicht so oft, vermutlich wegen der Klimanalage, die bei Hitze läuft. Kälte mögen sie Mücken wohl nicht.
Dein Gedicht gefällt mir, Ingrid. Ein Thema, das uns im Sommer alle beschäftigt. LG Gudrun


22. August 2025 @ 10:15

Wenn mich eine Stechmücke sticht, dann direkt ins Augenlid. Ich laufe dann mindestens 2 Tage wie Quasimodo durch die Gegend. Na ja, es gibt Sonnenbrillen - damit gehts dann....
Danke und liebe Grüße
Ingrid



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