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Der gold`ne Sommer ist vergangen

Der gold`ne Sommer ist vergangen,
ganz langsam zieht der Herbst herein-
verbreitet morgens Nebelschwaden
und geizt mit Licht und Sonnenschein.

Der Himmel droht mit schwarzen Wolken,
die künden Hagelschauer an,
und Petrus hat dem Wind gestattet,
dass er mal richtig toben kann.

Die Blätter wirbeln durch die Lüfte
als Spiezeug von dem wilden Wind,
und auch der Letzte muss erkennen :
die dunkle Jahrezeit beginnt.

Den Kranich zieht es in den Süden,
weil es ihm hier nicht mehr gefällt.
Er fliegt davon in großen Schwärmen
in eine warme , bess`re Welt.

 

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AUTOR:

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche


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1 KOMMENTAR



14. Oktober 2020 @ 09:50

Ewald, du hast den trüben, regnerischen Herbst anschaulich beschrieben. Deine schönen Worte strahlen auch etwas Romantisches aus. Stelle mir die vielen bunten Blätter vor, die durch die Luft wirbeln. Dafür ein Herzchen. LG



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