Zwischen Licht und Dunkel

3. Oktober 2014

Herbstzeit

Wenn im Oktober Blätter fallen, die Förster mit Gewehre knallen, wenn das Damwild und der Hase flieht, und die Vogelschar gen Süden zieht, wenn Trauben an der Hauswand reifen, und Kinder zu den Drachen greifen, wenn der erste Raureif zieht durchs Land, und im Nebel nichts mehr wird erkannt, wenn das Laub durch alle Straßen weht, und kein Korn mehr auf den Feldern steht, wenn Kürbisse vor Türen stehen, und Stürme aus Nordwesten wehen, dann hat der Herbst die Macht errungen, den Sommer - in die Knie gezwungen. @ Horst Rehmann

„Herbstzeit" ist ein Gedicht aus der Kategorie Herbst von Rehmann, veröffentlicht am 3. Oktober 2014 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

Sammlung 64 Aufrufe
Rehmann Herbst 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp Pinterest
Anzeige

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Anzeige
✍️
Schreibst du selbst Gedichte?

Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.

Jetzt kostenlos veröffentlichen →

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Gedicht des Tages

Dichter Nebel auf den Wiesen,auf den Flüssen, auf den Seen,anstatt Bäume kann man leidernur die dunklen Schatten seh´n.K…

Gedicht lesen
Anzeige
Aktiv in · Herbst