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Der Baum

Der Baum ist hoch entwickelt,

Dem Menschen weit voraus ;

Er steht in Wind und Wetter-

Braucht weder Zelt noch Haus.

 

Er braucht auch nicht zur Arbeit-

Hat alle Tage frei.

Urlaub und Feiertage,

Die sind ihm einerlei.

 

Wild durch die Welt zu rasen,

Rasant und ungehemmt,

Das ist den stolzen Bäumen

Schon ewig völlig fremd.

 

Er steht im Licht der Sonne

Im grünen Blätterkleid -

Schmückt sich mit schönen Blüten

Stets in der Frühlingszeit.

 

Braucht niemals zur Toilette-

Versprüht nicht üblen Duft,

Nein - um den Baum ist immer

Besonders gute Luft.

 

Zum Leben schenkt ihm alles

Die Erde und das Licht,

Damit ist er zufrieden-

Was and ´ res braucht er nicht.

 

Beim Menschen nach Jahrzehnten

Die Lebenskraft zerrinnt,

Doch viele hundert Jahre

Dem Baum beschieden sind.

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AUTOR:

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche


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1 KOMMENTAR



30. Juli 2019 @ 16:53

Das ist eine sehr schöne Komposition,Ewald.
Herzlichst
Christian



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