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Allein

Nachdenklich geh ich spazieren,
allein im dunstigen Wald,
muss den Schritt reduzieren,
der Nebel ist dicht und eiskalt.

Der Weg wellig, teilweise glatt,
genau wie im Leben,
mal oben, mal unten, mal platt,
von Spuren umgeben.

Im Nebel sehe ich Wahrheit,
spüre die Erde, das Sein,
erkenne die Einsamkeit,
bin trotz Bäume, völlig allein.

(c) Horst Rehmann

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