Zwischen Licht und Dunkel

29. Mai 2010

Wo ein Kläger...

Ich frage mich
ich meine
werdet ihr?
werde ich?
ich frage mich, ich weine
bin ich?
der eine
einfach? lächerlich?
ich frage mich, ich weine, erschlagen
vom Herz
so schwer, zu ertragen
die Steine
dieser Schmerz
wie könnt ihr nur, wie kann ich´s wagen?
fallen vom Herz
erleichtert
erschlagen
kein Kläger, kein Richter
nur noch Schlangen
keine Gesichter
nur noch Kläger, nur noch Richter
der Saal ohne Leben
atmen im Nichts
blasse Gesichter
die Augen, der Glanz, erlösende Lichter
Kläger beklagt
der Richter
blasse Gesichter.
Der Kläger beklagt
in die Kälte verbannt
sich selber der Richter.
(c) Sebastian Deya

„Wo ein Kläger..." ist ein Gedicht aus der Kategorie Allgemein über Trauer und Co. von Gast, veröffentlicht am 29. Mai 2010 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

Sammlung 62 Aufrufe
Gast Allgemein über Trauer und Co. 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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