Psst, ich will euch was verraten.
Die Birnen wachsen nicht im Garten.
Ich sammle sie hier in der Näh´,
unter den Bäumen, an der Chaussee.
Manchmal mache ich mir die Mühe,
fahre morgens los, in aller Frühe,
mit dem Rad und leeren Taschen,
um ein paar Birnen zu erhaschen.
Die schönsten liegen versteckt im Gras.
Es ist wie Ostern und macht Spaß.
Ist ein Prachtstücke gelb und weich,
dann verzehre ich es gleich.
Geschmacklich fast wie Williams Christ.
Ich erzähle euch keinen Mist.
Nicht gespritzt, - naturbelassen.
Die kann ich doch nicht liegen lassen...
© Gudrun Nagel-Wiemer
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3 Kommentare
Du hast das so erfrischend geschrieben, dass dir der Obstbauer sogar erlauben würde, eine große Portion für nen Kuchen vom Baum zu pflücken.
Hier in der fränkischen Schweiz werden manchmal ganze Bäume, die nicht in Sichtweite stehen, abgeräumt. Das ist dreist.
Liebe Grüße
Ingrid