28. April 2025

Schwalben - Rückkehr

Lange war ich fort von hier,
von Haus und Hof vertrieben,
hielt mich auf im Fremd – Revier,
wo ist nur die Zeit geblieben.

Bin nun wieder heimgekommen,
muss gleich nach dem Hause sehen,
oder hat man`s weggenommen,
weil es nicht mehr war so schön?

Muss ein wenig reparieren,
hier und da ein Löchlein stopfen,
möcht` da drin ja nicht erfrieren,
alles muss man fest anklopfen.

Doch ich schaff es nicht allein,
muss mir einen Schatz suchen,
schneller geht es immer zu zweien,
später haben wir viel Platz.

Als Belohnung wir dann liegen,
beisammen im gepolsterten Bett,
vielleicht wir uns dann herzlich lieben,
es wäre schön und auch ganz nett.

Die Tage werden langsam milder,
der Frühling fängt zu sommern an,
mein Schatz wird täglich wild und wilder,
bald kann ich auf Eiern brüten.

Nun haben wir es wirklich schwer,
der Kleinen Hunger ist sehr groß,
wir fliegen ständig hin und her,
doch sie gedeihen ganz famos.

 

 

 

 

„Schwalben - Rückkehr" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur und Jahreszeiten von pally66, veröffentlicht am 28. April 2025 auf Gedichtesammlung.net.

© pally66

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pally66

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehe…

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3 Kommentare

Gudrun Nagel-Wiemer
Gudrun Nagel-Wiemer Dichterlegende
16.05.2025
Guten Morgen, Helga, du hast mich gerade in meine Kindheit versetzt. Ich sehe gerade die Schwalbennester im Kuhstall des nahcbarn vor mir. Sie haben an der weiß getünchten Wand, ganz in der Ecke geklebt. Kleine Schnäbel haben herausgeschaut. ( Kl. Fehler im letzten Vers, Kleinen Hunger ) Lg Gudrun
pally66
pally66 Autor Poet Laureat
14.05.2025
Korrektur vorgenommen!! Danke fürs Lesen und Kommentieren, liebe Ingrid, und lG in die Nacht, Helga
Gast
29.04.2025
Liebe Helga,
Schwalben bringen Glück und sind es wert, von dir belohnt zu werden.
Schau noch mal auf den Titel...

LG Ingrid

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