12. September 2017

wetten

Er stand stramm auf der Matte,
in der Hand eine Latte,
rief: „Hallo Frau, gestatte,
wo ist er denn, dein Gatte,
der mit der dicken Patte,
die er gestern noch hatte,
in der Tasche mit Watte,
diese elende satte,
voll gefressene Ratte.“

„Wir, die Nachbarn, die Netten,
die Ausländer, die Letten,
zugezogen aus Metten,
hörten es in den Betten,
dieses Geschrei des Fetten,
wollten kommen und retten,
doch Polizei mit Ketten,
hat ihn schon geschnappt - wetten.“

© Horst Rehmann

„wetten" ist ein Gedicht aus der Kategorie Lustige Gedichte von Rehmann, veröffentlicht am 12. September 2017 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

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Rehmann Lustige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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