Wenn Verse golden fallen
Im Sehnsuchtslind
Du hast es in den Sand geschrieben,
es sind so viele Jahre her;
I love you - wo ist es geblieben?
Und ich vermisse dich so sehr.
So vieles ist seitdem geschehen,
wir haben übers Meer geschaut,
der Sonne letzten Gruß gesehen,
das Glück war nur auf Sand gebaut.
Ich muss zurück an diesen Strand -
die Sehnsucht wartet dort auf mich -
wo alles seinen Anfang fand.
IN LIEBE - ICH UMARME DICH ...
Im Mondgeschein nur dieser einen Nacht,
im Rundumuns unendlich tief versunken.
Und nur der Wind der über uns sanft wacht -
den Kelch der Liebe leergetrunken.
Als Sehnsuchtstropfen einst der Wellen Spiel,
in Gischt, die dort sanft angelandet.
Verzeih, mein Herz, war es zu viel,
wenn in die Seele Schwermut brandet?
Erinnerung im Ewiglich bewahrt.
Ganz leise Melodie die von weither.
Für uns ein Blütenduft anbei - gepaart
an eine Zeit dereinst mit dir am Meer.
Ich lese wieder deinen allerersten Brief,
in dem noch immer der Duft von deinen Haaren schwebt.
Die Brüche in dem kleinen Blatt sind tief -
so tief - wie Risse einer Zeit, in der die Sehnsucht lebt.
Ich denke wieder an die allererste Nacht,
in der die Träume warm und sanft neben uns lagen.
Die Zeit hat nicht nur Brüche ins Papier gemacht,
sie gab auch Antwort, auf die nie gestellten Fragen ...
© U.R. & J.L.
Bild: Rafal Olbinski
Music: Rion Riz
Rezitation: Uschi Rischanek
„Im Sehnsuchtslind" ist ein Gedicht aus der Kategorie Liebesgedichte von Uschi R., veröffentlicht am 24. September 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Uschi R.
Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.
Jetzt kostenlos veröffentlichen →Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
2 Kommentare
dies geht nicht nur dir so. Das Einstellen ist zeitaufwändig und Kommentare zu setzen bei lieben Poetenfreunden natürlich ebenso. Auch auf erhaltene Kommentare zu antworten benötigt einen gewissen Zeitaufwand, ist jedoch meines Erachtens nach für mich ein Gebot der Höflichkeit.
Was die Auffindbarkeit anbelangt, so hangle ich mich meist dahingehend durch, auf der Titelseite nach den neuesten Gedichten zu sehen um mich in diesem Feld dann rechts oberhalb mit den beiden kleinen Pfeilen vorwärts zu blättern, für mich am praktikabelsten.
Wenn ich jemand neues kommentiere, darauf jedoch keine Anwort erhalte, so mache ich dies vielleicht noch ein weiteres mal jedoch sicherlich danach nicht mehr. Wie bereits erwähnt ist es für mich ein Gebot der Höflichkeit auf einen erhaltenen Kommentar zu antworten. Denn der Leser nimmt sich die Zeit, sich mit einem Text zu befassen und im besten Falle sogar auseinanderzusetzen. Es passiert mir jedoch selbst manchmal, dass man nicht auf den 'Antwortbutton' neben den emojis drückt und somit die Antwort nicht zugeordnet wird und der Kommentierende ja auch keine Verständigung darüber erhält...
Dir jedenfalls ein herzliches Dankeschön für dein Hiersein und dein Befassen.
Schönes Wochenende!
Uschi