Wenn Verse golden fallen
Manchmal träume ich
von sonnenerfüllten Räumen
und immergrünen Bäumen
mit rosaroten Blüten,
die wissen sich zu hüten.
Manchmal träume ich
von lachenden Gesichtern,
abends bleibt das Licht an,
während zwischen Reden wie von Dichtern,
die Leute zusammen kichern.
Manchmal träum´ ich jedoch nicht.
Stattdessen ruht mein Blick
auf der dunklen Gasse,
auf einem gebrochenen Genick,
während ich zur Sicherheit in meine Tasche fasse
und erblick,
was viel zu oft geschieht
und ich bisher vermied.
Dann möchte ich viel lieber wieder träumen
von Blüten und Bäumen,
befreit von Grenzen und Zäunen.
so werd´ ich nicht versäumen,
wenn das Leid endlich verarmt,
wie die Unschuld sich erbarmt,
und sie alle warm umarmt.
„Unschuld" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gedichte Träume & Gedanken von Carolin, veröffentlicht am 10. Oktober 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Carolin
Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.
Jetzt kostenlos veröffentlichen →Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
Kommentare
Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!