Wenn Verse golden fallen
Niemand hört nur einen Ton,
doch in mir da brodelt‘s schon.
Sorgen, Trauer und Bedenken
prägen lautlos nun mein Denken.
Stille Nächte hab ich nicht,
es ist stockdunkel, es brennt kein Licht,
doch Gedanken sind bekanntlich still
auch wenn ich nur noch schreien will.
Auch wenn der Schlaf mich gar erstickt,
als wär‘ er hundertfach verdickt,
lieg‘ ich dafür noch immer wach.
Die Vögel schlafend auch dem Dach
verhöhnen mich mit fremden Worten,
an vielen mir so fremden Orten,
doch mit dem Schlaf sind ihre Sorgen
tief im Inneren verborgen.
Ich wünschte meine würden auch verfliegen,
anstatt mich in die Stille Nacht zu wiegen.
„Stille Nächte" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gedichte Träume & Gedanken von Carolin, veröffentlicht am 12. Oktober 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Carolin
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