Wenn Verse golden fallen

12. Oktober 2026

Stille Nächte

Niemand hört nur einen Ton,

doch in mir da brodelt‘s schon.

Sorgen, Trauer und Bedenken

prägen lautlos nun mein Denken.

 

Stille Nächte hab ich nicht,

es ist stockdunkel, es brennt kein Licht,

doch Gedanken sind bekanntlich still

auch wenn ich nur noch schreien will.

 

Auch wenn der Schlaf mich gar erstickt,

als wär‘ er hundertfach verdickt,

 

lieg‘ ich dafür noch immer wach.

Die Vögel schlafend auch dem Dach

verhöhnen mich mit fremden Worten,

an vielen mir so fremden Orten,

 

doch mit dem Schlaf sind ihre Sorgen

tief im Inneren verborgen.

Ich wünschte meine würden auch verfliegen,

anstatt mich in die Stille Nacht zu wiegen.

„Stille Nächte" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gedichte Träume & Gedanken von Carolin, veröffentlicht am 12. Oktober 2026 auf Gedichtesammlung.net.

© Carolin

Sammlung 3 Aufrufe
Carolin Gedichte Träume & Gedanken 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp Pinterest
Anzeige
Carolin

Deutschland

- auf der Suche nach Sinnhaftigkeit! :)

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

✍️
Schreibst du selbst Gedichte?

Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.

Jetzt kostenlos veröffentlichen →

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Anzeige
Login
Gedicht des Tages

Orangerot leuchtendes Horizont-flimmern, wandelt zu schwebender Farbenpracht, fliegende Wolken, die jetzt schimmern, ver…

Gedicht lesen
Anzeige
Aktiv in · Gedichte Träume & Gedanken
Meist gelesen · Gedichte Träume & Gedanken