Zwischen Licht und Dunkel
Im Kerzenhauch
Wie sehr vermag ein Mensch denn noch zu lieben,
trotz Unbill das Gefühl durch Finger siebt.
Wovon wird man als Mensch nur angetrieben,
das man vertraut, sich noch einmal verliebt.
Wie blauäugig der Mensch in seinem Glauben,
in dem er Hoffnung oftmals neu erspürt.
Wenn Geisterträume nachts den Schlaf dir rauben
und Kerzenhauch, gefrierend dich berührt.
Es ist die Sehnsucht, der es wohl geschuldet,
ob nachzudenken lohnt, trotz all der Pein?
Zuviel was man im Hier und Jetzt erduldet.
Vielleicht ists besser, dass man nun allein...
Selbst jetzt den stillen Frieden noch erhoffen.
Den eignen Spiegelblick, den man erträgt.
Wär möglich, dass so manches auch noch offen,
bis uns im Stundenglas die Zeit vergeht.
© Uschi Rischanek
Text/Rezitation
Bild: Steven Rinehart thank you Steven!
Music: Lite Saturation
„Im Kerzenhauch" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gedichte Träume & Gedanken von Uschi R., veröffentlicht am 23. Oktober 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Uschi R.
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