Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Wenn der Tag zu Ende geht,
sich die Sonne schlafen legt,
zwischen Tag und Traum,
friedliche Stille schwebt im Raum.
Wenn Dämmerung auf die Erde fällt,
der silbrige Mond die Nacht erhellt,
ein lauer Wind bewegt die Luft,
atmet man zarten Blütenduft.
Eine Grille zirpt ihre Melodie,
andere stimmen ein, voll Harmonie.
Vögel flöten ihr letztes Abendlied,
bevor sie schlafen geh’n, so richtig müd.
Jetzt erwachen die Tiere der Nacht,
sie haben den Tag schlafend verbracht.
Ein Igel läuft unter einem Busch herum ,
auf der Suche nach einem fetten Wurm.
Kleine Fledermäuse schwirren über die Wiese,
schnappen im Flug nach Mücken und Fliegen.
Die Nachtkerzenblüten locken Falter an,
sie machen sich gierig an den Nektar ran.
Auf Erden breitet sich Ruhe und Stille aus,
Abendfrieden kehrt ein in jedes Haus.
Mensch und Tier legen sich zur Ruhe nieder,
am nächsten Morgen beginnt die Hektik wieder
Hannelore Knödler-Stojanovic, Ludwigsburg
Foto: Pixabay.
„Abendfrieden" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Hanni, veröffentlicht am 24. Juni 2020 auf Gedichtesammlung.net.
© Hanni
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1 Kommentar
ich hab mich sehr über Eure Herzchen gefreut, danke dafür! Schön, daß Euch mein Gedicht gefallen hat.
Euch Allen einen erholsamen Feierabend!° Herzliche Grüße Hanni
Liebe Ingrid, Du hast ein tolles neues Foto eingestellt!