Zwischen Licht und Dunkel

7. April 2010

IN DER STILLE

In der Stille

Vergessen die Welt- ich halte inne,
trete ein durch das Tor der ruhenden Sinne.
Nur ich allein im Herzen der Welt,
vorbei ist die Jagd nach Ruhm und nach Geld.
Ich geh tief in mich und schaue hinauf,
auch du wirst bemerken - eine Tür sich auf.

In der Hast des Alltags ruhen und schweigen
und sich dankbar vor Gottes Schöpfung verneigen.
Die Grenzen erkennen in Zeit und in Raum,
dem Leben begegnen in glückhaftem Traum.
Erkennen den Ursprung der verborgenen Quelle
und eintreten in das Reich der befreiten Seele.

Die Zeit steht nun still, ich atme in ihr,
das ganze Weltall versöhnt sich mit mir.
Umfassender Frieden fließt tief in mein Herz,
vertreibt böse Gedanken und Seelenschmerz.
Im Klang dieser Stille, die stets alles heilt
umhüllt mich die Urkraft der Ewigkeit.

Ich tauche ein in den Lärm unserer Zeit,
demütig erkennend die Unendlichkeit.
Schaue nach vorn, dort steht das Glück
so lasse ich Groll weit hinter mir zurück.
Ich fühl mich an Körper und Seele erholt,
da erstrahlt der Tag im schimmernden Gold.

aus meinem Buch IN DER STILLE
Flora von Bistram
(c) Flora von Bistram

„IN DER STILLE" ist ein Gedicht aus der Kategorie Allgemein über die Hoffnung von Gast, veröffentlicht am 7. April 2010 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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Gast Allgemein über die Hoffnung 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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Gast

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