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Vergängnis



Wenn du gehen willst, dann musst du gehn.
Es bleibt ja nichts, das zu entschulden.
In all der Zeit was zu erdulden,
Wenngleich es schwerfällt das Verstehn.

Wenn du meinst, es wär soweit,
So frag ich nicht nach dem Warum.
Vielleicht lief einiges gar krumm,
Wenngleich - wann ist die richtge Zeit,

Das Loszulassen eingestehn.
Wenn Jahre über uns verwehn,
Gemessen an der Lebensfrist.

Wenn man zurückgeblickt nunmehr,
Selbst jetzt fällt es unendlich schwer.
Wie kurz ein Menschenleben ist.

© Uschi Rischanek
Text/Rezitation/Bild
Music: FaeSpencer

 

© Uschi Rischanek

Gelesen: 121   
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AUTOR:

Denkende Dichterin und dichtende Denkerin, leidenschaftliche Gärtnerin und Fotografin, der Lyrik verbunden, der Prosa verfallen. Eigene Texte, jedoch auch Texte lieber Poetenfreunde einzusprechen, sowie auf meinem YouTube Kanal auch Klassiker wie Hermann Hesse, Rainer Mara Rilke, Erich Fried, Eva Strittmatter, Mascha Kaléko um nur einige zu nennen... mehr als zum Hobby mittlerweile geworden.
An geistreichem Austausch stets interessiert freue ich mich auch hier wieder präsent zu sein!

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2 KOMMENTARE



07. Januar 2026 @ 15:43

Ich danke dir liebe Grete. Weißt du es gibt ein Loslassen auf ganz mannigfache Art und Weise. So wie du reflektiert hattest natürich zwischen Liebenden oft als einzig ehrlicher Weg ohne zu klammern. Dann gibt es aber auch das Loslassen, das sich Lösen vom Leben selbst, wenn man schon sehr alt ist an Jahren zum Beispiel. Ein Menschenleben ist vermutlich immer zu kurz, selbst wenn es bereits unendlich lange gedauert hat. Die Frage nach dem Wann, die muss ein jeder für sich selbst entscheiden, solange er noch einigermaßen dazu in der Lage ist.

Ich wünsche dir für das noch so junge Jahr ganz viele kreative Gedanken, mögen sich alle deine Wünsche erfüllen!
Liebe Grüße
Uschi


06. Januar 2026 @ 22:52

... ein gelungenes Sonett. Emotional , gefühlvoll aber nicht zu dick aufgetragen einfach schön. Ich las es einige mal - ist es nicht so : wahre Liebe kann loslassen da stellt sich die Frage WARUM nicht, weil das nicht zu beantworten ist, oft ist es das Ehrlichste in einer Beziehung, eigentlich auch eine Form von Liebe.
Diese Gedanken lösten dein Sonett in mir aus.
Eine schöne Zeit
G.



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