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Unterm Vollmondschein

 

 

 

 

Luise war des Nachts im Wald allein,
 unterm leuchtenden Vollmondschein,
immer schneller wurde ihr Schritt,
doch diese dunklen Geräusche hielten mit.
 
Klangen wie düstere Stimmen im Wind,
die, im nächtlichen Schwarz, hinter ihr sind,
blieb sie stehen, vernahm sie nur Lüfte rauschen,
lief sie weiter, hörte sie ein grummelndes Plauschen.
 
Bis das Unheimliche, lauter zu ihr drang,
und eine heißere Stimme hauchend sang:
 

„Mägdelein, unterm Vollmondschein,
schau dich nur um, bald bist du mein,
Mägdelein, Mägdelein,
bald bist du mein, unterm Blutmondschein“.
 
Kaum hatte Luise dies vernommen,
war der Vollmond blutrot verschwommen,
sie warf weg, den Korb mit Kuchen und Wein,
rannte los, doch der Werwolf holte sie ein.

Erschrocken wachte sie auf unterm Vollmondschein,
der schaute jetzt lachend in ihr Schlafzimmer rein,
und sie war glücklich, nicht im Wald zu sein,
so  kuschelte sich Luischen wieder ins Bett hinein.
       

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