Die neusten Gedichte



Schicksale

Ich wohn´ in einer warmen Stube,

habe Brot und Wein gleich zur Hand.

Mein Exnachbar sitzt in der Grube,

unter Brücken oder auf Ackerland.

 

Weil ohn´ Fortune ist arm geblieben,

kennt er Verlust, bleibt ohne Ruh´.

Der Hausherr hat ihn abgewiesen.

Er liebte sein Heim, wie ich und du.

 

Er bleibt Mensch, verbellt von Hunden.

Sein Geist erkennt noch Dur und Moll.

Lebt heute unter Vagabunden,

und hat die Schnauze richtig voll.

 

Er sollte lehren und nicht darben,

ein Wandler oder Bewahrer sein.

Er muss gesunde Füße haben,

genug zu essen, auch mal ´nen Wein.

 

(c) Olaf Lüken (06.02.2023)

Gelesen: 107   
Autoren denen dieses Gedicht gefällt:

Teilen ausdrücklich erwünscht!

AUTOR:


ÄHNLICHE GEDICHTE







SCHREIBE EINEN KOMMENTAR

mind. 20 Zeichen

Login

Noch keinen Account? Melde Dich hier an!
Passwort vergessen?

Meist Gelesene Gedichte

2401+
Das Versprechen

2102+
Frühling

1331+
DER TRAUM

1261+
Für eine schöne Frau

1157+
FRAG MICH NICHT

1117+
Ein bisschen Spaß muß se...

1019+
Zwei glückliche Marienkä...

954+
DAS VERSPRECHEN

949+
Urlaubsgruß

811+
Rentner haben keine Zeit (...


- Gedichte Monat

Es gibt noch keine Bewertungen in der Kategorie: Gedicht


- Gedichte Jahr

Es gibt noch keine Bewertungen in der Kategorie: Gedicht


Neusten Kommentare

bei "WORTSPIEL"

bei "Mensch und Tier "

bei "M E T R I K"

bei "WORTSPIEL"

bei "WORTSPIEL"

bei "Der blaue Edelstein"

bei "M E T R I K"

bei "M E T R I K"


Herzlich Willkommen!











Zufallsgedichte




Aufklärung aufräumen ? Arbeitslos Achterbahn Alter Abend Alkohol Alm Amerika Album Abnehmen August Abenteuer Augen Augenblick Armut Antwort Advent Amor Aphorismus Alphabet Annie Abendlied Ärger Ahnen Allerheiligen Affe Amsel Alleinsein Arzt Achtung Atmosphäre Abschied Appetit allein Alte Angst Arbeit Alltag