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MEIN BLICK, DIESER SCHELM

Mein Blick, dieser Schelm, hat sich in dir verfangen Mein Blick, dieser Schelm, hat sich in dir versteckt War kurz wohlgemut mir auf Reise gegangen Und dich dann inmitten des Lebens entdeckt Hat sich zahmen Schrittes zu dir angeschmeichelt Vorerst noch kaum hörbar, fast kindlich verzagt Hat still dich berührt höchstens linde gestreichelt Sich dann aber weiter im Schwärmen gewagt Hat Augen beäugelt auf Lippen gerastet Mit welligen Haaren im Nacken gespielt Hat Hüften umschlungen Konturen ertastet Hat hierhin gelugt und hat dorthin geschielt Und so tat mein Blick, dieser Schelm, mir entschwinden Verschwand und verfing sich – nun, wie dem auch sei Ich suche und suche, doch kann ihn nicht finden Und komm’ so auf ewig von dir nicht mehr frei © Jenno Casali

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