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Ein rotes Tuch

Ein rotes Tuch war sie für mich
für eine lange Zeit,
dass ich sie so gesehen hab`,
es tut mir heute leid.

Sie ist gebildet, mild und nett
und außerdem sehr schön,
warum hab` ich das nicht erkannt?
ich kann es nicht versteh`n.

Unnahbar, so hat sie gewirkt-
ein bischen arrogant,
ihr wahres Wesen hatte ich
vor Jahren nicht erkannt.

Man kann mit ihr, das weiß ich jetzt,
selbst Pferde stehlen geh`n.
Ich finde es ganz wunderbar,
dass wir uns jetzt versteh`n.

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AUTOR:

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche


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2 KOMMENTARE



08. Mai 2021 @ 20:47

gefällt mir, wie ein Selbstgespräch mit der eigenen Seele. "Verzeihen" ist in unserer Zeit fast ein Fremdwort . Danke für diesen Denkanstoß .
Grete


08. Mai 2021 @ 18:38

Lieber Ewald, was für ein schönes Gedicht. So voller Erkenntnis und Reue. Wie oft bilden wir uns eine Meinung über Menschen, die wir zu kennen glauben. Lernen wir sie später besser kennen, müssen wir unsere Meinung oft revidieren. Es liest sich leicht und regt zum Nachdenken an. Ich wünsche dir einen schönen Sonntag. LG Gudrun



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