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Die Welt ist wie verwandelt

Es ist kaum zu ertragen,
denn es ist schwül und heiß,
es fließt aus allen Poren
in Strömen jetzt der Schweiß.

Es zeigt das Thermometer
vierzig Grad Celsius;
das ist zwar Sommerwetter,
doch wirklich kein Genuss.

Dann wird es plötzlich dunkel,
es wird der Tag zur Nacht,
es zucken erste Blitze
und laut der Donner kracht.

Ganz plötzlich, wie aus Eimern,
schüttet der Regen los,
gemischt mit Hagelkörnern
wie Taubeneier groß.

Nach einer viertel Stunde
ist dieser Spuk vorbei,
die Wolken sind verschwunden-
der Himmel - blau und frei.

Die Welt ist wie verwandelt,
die Luft ist rein und klar,
die Schwüle ist verschwunden,
die unerträglich war.

Man ist wie neu geboren
und lebt so richtig auf;
das furchtbare Gewitter
nahm man sehr gern in Kauf.

 

 

 

 

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AUTOR:

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche


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1 KOMMENTAR



25. Juli 2024 @ 14:04

So passend, Ewald. Liest sich flüssig und macht gute Laune.
LG Gudrun



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