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Der letzte Frühling

Mann und Frau, gekrönt vom Alter,

sitzen verträumt auf einer Bank.

Er streichelt ihre müden Hände,

die fleißig geschafft - ein Leben lang.

 

Die Frau ist ihm ein Karfunkelstein,

ein wertvoller Schatz, der nie vergeht.

Er ist ihr mächtiges Urgestein,

das Wind und Wetter übersteht.

 

Der Frühling zeigt zwei dunkle Schatten,

in einer Welt, ganz ohne Laub.

Blumen blühen auf Gräsermatten.

Er kann kaum sehen, sie ist taub.

.

Falter flattern wie fallende Blätter,

sinken dem Pärchen vor ihre Füße.

Wunderschöne Frühlingsträume,

sind die letzten Abschiedsgrüße.

 

Weit entrückt in ferne Sphären,

spürt jeder, was der and´re denkt.

Vor der Schöpfung - gleich wie Ähren,

die Köpfe hoch und nicht gesenkt.

 

(c) Olaf Lüken (22.04.2023)

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