Im großen Universum ist sie zu Hause,
grüßt den Mond, umarmt die Sterne,
wandert kilometerweit in die Ferne,
ruht sich nie aus, macht keine Pause.
Sehnsucht, ein letzter Laut vom Paradies,
webt ein Band aus vielen Träumen,
erstreckt sich über weite Räume,
sie jedem noch die Wege wies.
Sie schleicht heran auf leisen Sohlen,
kehrt ein in manches Herz,
bereitet dort oft einen Schmerz,
verlässt es wieder ganz verstohlen.
So fern und doch so nah,
ein Sehnen, dass uns ewig treibt,
weil Unerreichtes in uns bleibt,
doch leider man sie niemals sah.
© pally66
Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
1 Kommentar
wieder so ein wunderfeiner Text, voll an Emotionen und Empfindungen der mir überaus gefällt. Was wären wir wohl ohne unsere Sehnsüchte, Wünsche und dem Reigen an Hoffnungen. Ein jeder wird davon berührt so er nicht völlig gleichgültig durch sein Leben stolpert. Wir, die wir darüber schreiben, diese Empfindungen in Worte zu fassen vermögen, sind wir nicht im Grunde sehr glücklich damit? Nicht jedem ist es gegeben aufzuschreiben, mag sein, dass so mancher sich Gedanken macht, sie zu ventilieren indem er sie niederschreibt, ist nur wenigen vergönnt. Manchmal habe ich mir schon gewünscht, es würde sich irgendwie auf eine Art und Weise auch abstellen lassen, zumindest vorübergehend denn nicht immer kommen einem Gedanken auch gelegen. Sie fragen zumeist auch nicht, ob es uns gerade genehm ist.
Möge die Sehnsucht und die Gedanken darüber Dir niemals vergehen liebe Poetenfreundin! So schicke ich liebe Herzensgrüße zu Dir.
Uschi