12. August 2026

Die Schönheit in der Nacht

Es scheint, als wäre die Welt entstellt,
kein Glanz, kein Ort, der noch gefällt.
Die Farben blass, das Licht verzerrt,
der Blick auf Schönheit bleibt verwehrt.

Man sucht nach Flucht, nach einer Spur,
durch Risse in der Kreatur.
Es brennt im Herzen, man will schrei‘n,
doch Tränen sickern still hinein.

Und doch – im Schatten reift ein Glanz,
ein tiefer, stiller Lebenskranz.
Denn wer die Dunkelheit durchmisst,
weiß erst, was Licht tatsächlich ist.

Kein Glück fällt leicht als flücht’ger Schein,
man dringt nur tief durch harten Stein.
Nur wer im Schatten weitergeht,
begreift, worauf sein Leben steht.

„Die Schönheit in der Nacht" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Max Vödisch, veröffentlicht am 12. August 2026 auf Gedichtesammlung.net.

© Max Vödisch

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Max Vödisch Sonstige Gedichte 2 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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2 Kommentare

Uschi R.
Uschi R. Meisterdichter
16.08.2026
... und doch ist es der Schatten der nicht weicht, selbst wenn wir unser Ziel erreicht.

Gerne eingetaucht.
LG Uschi
Max Vödisch
Antwort an Uschi R.
Max Vödisch Autor
17.08.2026
Hallo Uschi,

danke für deinen bewegenden Kommentar und das tiefe Eintauchen in die Zeilen! Deine Ergänzung trifft einen sehr wahren Kern: Der Schatten bleibt oft unser treuer Begleiter, egal wie weit wir kommen. Vielleicht ist genau diese Erkenntnis der Schlüssel, um den eigenen Weg erst richtig zu verstehen.

Liebe Grüße
Max

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