Färben sich im Wald die Bäume,
über Felder Winde weh`n,
ist`s ein Seufzer stiller Zeiten,
Herbst zeigt sich von vielen Seiten,
bald wir weiße Landschaft seh`n,
uns flüchten dann in Träume.
Manchmal klingt vom Himmelsdach,
noch ein leises Abschiedswwehen,
uns umfängt dann laue Luft,
durchwebt mit einem Hauch von Blütenduft,
schaut man empor - bleibt ruhig stehen,
und denkt : träum` ich oder bin ich wach?
In des Abenddämmerschein,
letzte Wandervögel zieh`n,
nach Süden geht jetzt ihre Reise,
in Wald und Flur wird`s still und leise,
sie vor der Kälte bei uns flieh`n,
mit letztem Gruß ins Abendrot hinein.
© pally66
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6 Kommentare
"schaut man empor, so wie ein Frommer" gefällt mir in dieser zarten Poesie nicht so..
Ich weiß nicht, ob es jetzt schulmeisterisch bei dir ankommt ( was nur eine kollegialer Anregung sein soll):
statt" noch ein leiser Ton des Sommers":
noch ein leises Abschiedswehen.....
...........
"schaut man empor - bleibt ruhig stehen."
Vielleicht lieg ich aber damit auch total daneben....
Liebe Grüße
Ingrid
.
G.