Zwischen Licht und Dunkel

12. September 2025

Verweht

Verweht

Es blühte am Rande des Weges
der rote Mohn so schön,
jedoch am nächsten Morgen
war er nicht mehr zu sehen.

Es lagen zerstreut seine Blüten
im Sande vom Wind verweht,
weil auch die größte Schönheit
nicht ewiglich besteht.

Und eine kleine Träne
mir aus dem Auge quoll ,
die Blüten im Sande zu sehen,
erfüllte mich mit Groll.

Doch es wird wieder Sommer,
so wie in jedem Jahr-
der Mohn wird wieder blühen
so rot und wunderbar.

„Verweht" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur von Ewald Patz, veröffentlicht am 12. September 2025 auf Gedichtesammlung.net.

© Ewald Patz

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Ewald Patz

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1 Kommentar

pally66
pally66 Poet Laureat
12.09.2025
Mohnblüten sind zart und zerbrechlich, Ewald, der leiseste Windhauch kann diese filigranen Blütenblätter zu Boden wehen lassen. Aber sie erblühen ja im nächsten Jahr wieder. LG Helga

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