An der Landstraße nach Lesse,
steht ein großer Birnenbaum.
Die Äste hängen voller Früchte.
Die Birnen sind ein Traum.
Ich setze mich aufs Fahrrad
und schaue mir gleich mal an,
ob ein paar Früchte reif sind
und ich sie ernten kann.
Im Gras liegen einige Birnen,
verfault und angefressen.
Hier tummeln sich Insekten,
und futtern wie besessen.
Die schönsten hebe ich auf,
ich muss mich ja nur bücken.
Ein Zweig hängt tief nach unten,
die Birnen kann ich pflücken.
Ein Körbchen voller Birnen,
direkt von der Chaussee,
nehme ich mit nach Hause,
- das tut ja keinem weh.
Hier pflücken viele Menschen,
niemand, der sich beschwert.
Heute gibt´s zum Mittagessen,
mal wieder "Himmel und Erd´".
„Ein Körbchen voller Birnen" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur und Jahreszeiten von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 31. August 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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