Das Getreide ist geschnitten
und die Wiesen sind gemäht,
abgeertnet sind die Trauben
und der Wind aus Norden weht.
Das schöne, grüne Laub der Bäume
wurde langsam herrlich bunt,
doch jetzt liegt es längst am Boden
ganz zerstreut im weiten Rund.
Bunte Blumen in dem Garten
gibt es schon sehr lange nicht,
nur noch eine blaue Aster
sieht man nass im schwachen Licht.
Der November ist gekommen
und im Herzen wird es bang,
denn die Zeit zum nächsten Frühling
die ist noch unendlich lang.
„Die letzte Aster" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur und Jahreszeiten von Ewald Patz, veröffentlicht am 21. Juli 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Ewald Patz
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