30. November 2025

Zeilenmeer

Zeilenmeer

Der Klang der Stille
In mir tief,
So tief,
So rein,
Nach dem ich rief.

Gestockt die Tinte
Nun geronnen
Und brüchig Schrift,
Zerfranst
Manch Wort.

Der Stille Klang,
Nach dem ich rief
Gerad´ begonnen,
In mir tief.

Am Grund
Der Zeilen
Wortesgischt,
Zerbröckelnd
Versgestein
In mir.

Unendlich Meer
Im Immerweit,
In brüchig Schrift
Durch all
Die Zeit.

Doch wer
Vermocht,
Die Kraft erspürt,
In Wortmagie,
Wenn sie berührt,

Nur der vermag
Wohl zu verstehn,
Nur der, im endlos
Zeilenmeer.

© Uschi R.ischanek
Text/Rezitation
Bild: Netzfund
Music: Alana Jordan ´malady´

© Uschi R.

62 Aufrufe
Uschi R. Gedichte Träume & Gedanken 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp
Uschi R.

Heidenreichstein, Österreich

Denkende Dichterin und dichtende Denkerin, leidenschaftliche Gärtnerin und Fotografin, der Lyrik verbunden, der Prosa verfallen. Eigene Texte, jedoch auch Texte lieber Poetenfreunde einzusprechen, sow…

Als Audiostream

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Aktiv in · Gedichte Träume & Gedanken
Meist gelesen · Gedichte Träume & Gedanken
Gedicht des Tages

Verwandte kommen angerauscht-Geschenke werden ausgetauscht;Man gibt sich freundlich und seriös,Verbindlich,friedlic…

Gedicht lesen
Neue Abzeichen
Neue Autoren
Kurze Umfrage

Hilf uns Gedichtesammlung.net weiterzuentwickeln — wir freuen uns über deine Meinung!

Zur Umfrage
Beliebt diesen Monat
Neue Autoren
Zufallsgedichte
Schlagworte