Der Klang der Stille
In mir tief,
So tief,
So rein,
Nach dem ich rief.
Gestockt die Tinte
Nun geronnen
Und brüchig Schrift,
Zerfranst
Manch Wort.
Der Stille Klang,
Nach dem ich rief
Gerad´ begonnen,
In mir tief.
Am Grund
Der Zeilen
Wortesgischt,
Zerbröckelnd
Versgestein
In mir.
Unendlich Meer
Im Immerweit,
In brüchig Schrift
Durch all
Die Zeit.
Doch wer
Vermocht,
Die Kraft erspürt,
In Wortmagie,
Wenn sie berührt,
Nur der vermag
Wohl zu verstehn,
Nur der, im endlos
Zeilenmeer.
© Uschi R.ischanek
Text/Rezitation
Bild: Netzfund
Music: Alana Jordan ´malady´
„Zeilenmeer" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gedichte Träume & Gedanken von Uschi R., veröffentlicht am 30. November 2025 auf Gedichtesammlung.net.
© Uschi R.
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